Provisionen und Vergütung
Unsere Arbeit basiert auf den Grundsätzen von Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Uns ist deshalb wichtig, offen und transparent mit Provisionen und Vergütungen umzugehen.
Wie funktionieren Provisionen in der Finanzberatung?
Provisionen (bei Maklern nennt man es Courtage) kann es sowohl für den Abschluss eines Produktes, als auch für die Betreuung eines Produktes (Bestandsprovision) geben. Die Provision wird vom Produktgeber an den Vermittler gezahlt, wenn dieser erfolgreich einen Vertrag vermittelt hat. Mit der Provision wird auch der Beratungsaufwand des Vermittlers abgegolten. So kann der Vermittler Ihnen eine „kostenlose Beratung“ anbieten. Die Kosten für die Provision werden von den Produktgebern im Rahmen der Produktkosten verrechnet. Das bedeutet konkret: Wenn ein Berater bspw. 3.000 € Abschlussprovision erhält, dann werden diese 3.000 € nach und nach von Ihrem Vertragsguthaben/ Ihren Einzahlungen abgezogen.
Wie hoch sind Provisionen in der Finanzberatung?
Die Höhe der Provision richtet sich in den meisten Fällen danach, wie hoch die Beiträge bzw. Sparraten sind, die Sie über die Vertragslaufzeit zahlen. Es kann allerdings auch Provisionsformen geben, bei denen keine feste Summe ausgemacht ist, sondern die Provision prozentual vom Vertragsguthaben oder Fonds-/ ETF-Vermögen berechnet wird. Provisionen sind dabei nicht einheitlich und unterscheiden sich stark von Produktkategorie, Produktgeber, vertraglichen Rahmenbedingungen und gewählter Tarifform.
Eine grobe Orientierung bietet ein Satz von 3 % bis 5 % der zu zahlenden Beiträge über einen Zeitraum von bis zu 40 Jahren im Bereich von Altersvorsorgeverträgen und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Wenn Sie zum Beispiel einen provisionsbasierten Altersvorsorgevertrag mit einem Monatsbeitrag von 250 € abschließen (40 Jahre Laufzeit bis zur Rente), bewegt sich eine typische Beraterprovision im Bereich zwischen 3.600 € und 6.000 €.
Welche Alternativen gibt es?
Neben Provisionen gibt es auch die Möglichkeit, den Berater als Kunde/ Mandant selbst zu bezahlen. Dafür wird ein separates Honorar vereinbart. Der Vorteil besteht bei dieser Vergütungsweise darin, dass keine Provisionskosten von Ihrem Vertragsguthaben abgezogen werden. Das kann sich in bestimmten Fällen sehr lohnen, kann jedoch auch Nachteile haben.
Es gibt keine allgemeingültige Regel, wann Provisionen und wann Honorare kostentechnisch besser für Sie sind. Das kommt stark auf den Einzelfall an und sollte individuell geprüft werden. Grundsätzlich, kann man jedoch sagen, dass Honorare wohl transparenter und verständlicher sind, als Provisionen.
Unser Umgang mit Provisionen und Vergütung
Wir bieten Ihnen beide Möglichkeiten (Klassisch/ Honorar) an und arbeiten dabei vollkommen offen und transparent. Wir prüfen gern mit Ihnen, ob ein Provisionsvertrag oder ein Honorarvertrag in Ihrem Fall für Sie von größerem Vorteil ist, zum Beispiel im Rahmen der Altersvorsorge mit provisionsfreien Nettopolicen. Wenn Sie weitere Fragen zur Vergütung oder zu Nettopolicen haben, kommen Sie gern jederzeit auf uns zu!